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Zeiterfassung mit Hilfe eines Fingerabdrucks - erstes Gerichtsurteil liegt vor

Die Verarbeitung biometrischer Merkmale verlangt besonders bedachten Umgang

Veröffentlicht am 17 Dezember 2019 in Datenschutz

Die systematische Zeiterfassung hält in Tierkliniken und Tierarztpraxen nicht erst durch die verstärkte Durchsetzung des Arbeitsschutzes im Hinblick auf die Einhaltung der Arbeitszeiten Einzug. Und die anstehende Umsetzung der Forderung des Europäischen Gerichtshofs zur Dokumentation der Arbeitszeiten ist ein weiterer Anlass für Tierkliniken und Tierarztpraxen, eine digitalisierte Lösung für die Arbeitszeiterfassung zu finden. Oft wird in diesem Zusammenhang der Einfachheit wegen eine Zeiterfassung mittels Fingerprint bevorzugt. Aber gilt diese Einfachheit auch unter datenschutzrechtlichen Aspekten?

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Fazit:

Tierkliniken und Tierarztpraxen, die Fingerprint zur Zeiterfassung einsetzen, müssen hier nun einige Umstellungen vornehmen. Das Fallbeispiel zeigt, dass es Sinn macht, zukünftig VOR einer Datenverarbeitung deren Rechtmäßigkeit zu prüfen. Diese Vorgehensweise wird sich durch die DSGVO im Zeitablauf etablieren. Sonst kann es zukünftig auch mal unnötig Geld kosten und zwar nach dem „großen Bußgeldkatalog, denn eine Datenverarbeitung ohne gültige Rechtsgrundlage (hier fehlende Einwilligung) wird nach Art. 83 Nr. 5 Buchstabe a) sanktioniert.